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Die Griechische Gesellschaft für Germanistische Studien (GGGS) versteht sich einerseits als Interessenverband der in Griechenland tätigen Hochschuldozenten der Germanistik und benachbarter akademischer Disziplinen wie zum Beispiel der Philosophie, der Pädagogik oder den Kulturwissenschaften, andererseits als ein akademisches griechisch-deutsches Forum für diejenigen, deren Interessen und Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen diesen beiden Kulturen angesiedelt sind. Die konstituierende Vollversammlung der Gesellschaft fand im Mai 2011 in Thessaloniki statt, wo sie auch ihren Sitz hat.

Ziele der Gesellschaft sind – laut Vereinssatzung – generell die Unterstützung jeglicher Aktivität auf dem Gebiet der germanistischen Philologie sowie die Förderung des interdisziplinären Dialogs zwischen Sprach- und Literaturwissenschaft, Didaktik, Pädagogik und Übersetzungswissenschaft. Hohe Priorität kommt ferner der internationalen Vernetzung mit anderen germanistischen Abteilungen zu, was in Form von Konferenzen, Publikationsorganen oder persönlichen Kontakten realisiert werden kann. Ein weiteres Anliegen ist die Verbreitung von Sprache und Kultur der deutschsprachigen Länder in Griechenland und im Ausland, wobei auch der Aufbau neuer und die Pflege der bereits bestehenden Beziehungen zwischen Griechenland und der Schweiz, Österreich und Deutschland  eine prominente Rolle spielen.

Zielgruppe dieser Aktivitäten der Gesellschaft sind einerseits  die auf akademischer Ebene tätigen Germanistinnen und Germanisten anderer universitärer Einrichtungen, andererseits jedoch auch ein breiteres, an griechisch-deutschen Verflechtungen in Vergangenheit und Gegenwart interessiertes Publikum; von hoher Relevanz ist auch die Zusammenarbeit mit den griechischen Deutschlehrer-Vertretungen, um so die Verbindung zwischen Universität und Sprachlehre zu wahren und zu vertiefen. Im öffentlichen Leben Griechenlands vertritt die Gesellschaft die Belange des Faches und strebt eine kulturvermittelnde Position an.